Die Börse ist kein Hexenwerk!

geschrieben von Anja Rüger und Lucas Walther, Auszubildende im 2. Lehrjahr

Daumen hoch für die Börse: unsere Azubi-Gruppe 1 mit unserem Wertpapier-Spezialisten Rico Hermann (l.)

 

Die Börse und ihre Vielfalt an Produkten – mit diesem Thema haben wir, die Auszubildenden aus dem 2. Lehrjahr, uns in zwei Seminargruppen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ausgiebig beschäftigt. Punkte wie die richtige Risikoeinschätzung, das Beratungsprotokoll, Unterschiede zwischen Geld- und Sachwerten sowie die Beeinflussung von Kursen an der Börse standen für uns im Mittelpunkt.

Klassisches Gruppenbild für ein klassisches Finanzthema: unsere Azubi-Gruppe 2 mit unserem Wertpapier-Spezialisten Stefan Merten (hinten links)

 

Im regen Austausch mit unseren Wertpapierexperten Frank Chambosse, Rico Hermann und Stefan Merten erarbeiteten wir uns Stück für Stück das Grundwissen über diese Themenvielfalt. Der besondere Fokus unserer drei Spezialisten lag darauf, uns selbst die Unsicherheit im Umgang mit Wertpapieren, die an der Börse gehandelt werden, zu nehmen. Wie in vielen Situationen des Lebens schwindet die Unsicherheit mit dem nötigen Hintergrundwissen. Das Verständnis für die Abläufe im Wertpapiergeschäft ist natürlich auch von entscheidendem Vorteil für unsere zukünftige Tätigkeit als Berater.

Wenn wir ein sicheres Gefühl im Umgang mit Wertpapieren haben, erleichtert das den Umgang mit unseren Kunden erheblich. Denn nur wer weiß, wovon er spricht, kann überzeugend und souverän argumentieren, weswegen sich die Investition in Wertpapiere lohnt. Denn nur wenn man selbst vor etwas keine Angst hat, kann man seinem Kunden die Angst davor nehmen.

Folglich hieß es erst mal Theorieunterricht mit Herr Chambosse: „Wie funktioniert eine Börse?“ oder „Wie bildet sich ein Preis an der Börse?“, waren dabei nur zwei von vielen Fragen, die wir an diesem Tag behandelt haben. Am zweiten Seminartag beleuchteten wir die praktische Seite und erarbeiteten in Partnerarbeit mögliche Gesprächsstrukturen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Risikoeinschätzung des Kunden. Diese dient dazu, ein passendes Risikoprofil zu erstellen und um die dazu passenden Produkte vorstellen zu können.

Viele Kunden befürchten, einen Teil ihres investierten Vermögens an der Börse zu verlieren. Um sowohl sehr sicherheitsorientieren als auch risikobereiten Kunden passende Produkte vorstellen zu können, befassten wir uns auch mit einzelnen Produkten und deren Struktur. Vorrangig beschäftigten wir uns mit Geldanlagen, die zum einen Ertrag bringen, aber auch eine sichere Geldanlage darstellen. Denn das ist das Hauptziel vieler Geldanleger: wenig Risiko und viel Ertrag.

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Benjamin Beck

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