Aktienampel steht auf Grün

Es bleiben gute Zeiten für Aktien. Dort, wo die Impfungen gegen das Coronavirus schnell vorangehen, zeigen sich sehr gute Ergebnisse bei der Eindämmung der Pandemie. Das befördert die Hoffnungen auf eine kräftige Konjunkturbelebung in diesem und im kommenden Jahr. Dazu kommt noch ein neues großes Konjunkturpaket in den USA, das die Wachstumserwartung für die dortige Wirtschaft in diesem Jahr auf mehr als sechs Prozent getrieben hat. Vor diesem Hintergrund haben die Aktienmärkte in der zurückliegenden Woche neue Höchststände erreicht. Die Sorge, dass die Notenbanken diese Perspektiven durch geldpolitische Straffung eintrüben würden, fand bislang keine Nahrung. So erklärte die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag, mit verstärkten Anleihekäufe einem Anstieg der Kapitalmarktrenditen entgegenwirken zu wollen.

Renditen in Schach halten

Nachdem die EZB ihre Unzufriedenheit mit dem Anstieg der Kapitalmarktrenditen geäußert hat, schauen die Finanzmärkte nun gespannt auf die US-Notenbank. Bei der Pressekonferenz in der kommenden Woche hat Fed-Chef Powell eine schwierige Aufgabe. Einerseits muss die US-Notenbank steigende Zinsen als Begleiterscheinung einer kräftigen Konjunktur anerkennen, andererseits darf sie diese Bewegung nicht allzu sehr befördern. Denn steigen die Renditen zu stark an, können sie die Konjunktur und damit die Aktienmärkte auch schnell wieder einbremsen.

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Christian Wiegand

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