20 Kameras, 20 Jugendliche und 20 Geschichten

Unsere Stipendiatin Meret Wegler begeisterte Kinder in Uganda mit ihren Fotoprojekt.

Die 19-jährige Meret Wegler aus Erfurt wurde im letzten Jahr mit einem Stipendium von der Sparkassenstiftung Erfurt unterstützt. Wir haben mit ihr über ihr Fotoprojekt in Uganda gesprochen.

Im Rahmen ihres entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes beim uganidischen Roten Kreuz beschloss Meret, das Flüchtlingslager Rwamwanja in Uganda zu besuchen und den Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, ihr Leben, ihr Umfeld und ihre Welt selbstständig aus ihren Augen zu dokumentieren.

Mit der Motivation, Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, ihre Situation als Geflüchtete im 70.000 Mensch großen Flüchtlingslager Rwamwanja darzustellen, begann sie ein einmonatiges Fotoprojekt mit 20 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 23 aus verschiedenen Bereichen des Flüchtlingslagers. Schon bei dem ersten Treffen mit den Kindern waren alle Teilnehmenden begeistert.

Mithilfe der Übersetzer konnte jedes der fast täglich stattfindenden Treffen mit einem Gruppenspiel beginnen. Danach wurden in einem Klassenraum verschiedene Techniken oder Tricks erklärt, die die Kinder dann in Form einer bestimmten Fotoaufgabe selbstständig üben sollten. Über einen längeren Zeitraum dokumentierten die Kinder und Jugendlichen ihre Wohnsituation, ihre Familien, ihre Freizeitbeschäftigungen und ihre Lebensumstände.

Zusätzlich führte Meret Wegler mit jedem Kind ein Interview durch, das zusammen mit den Bildern der Kinder auf der Website (www.die-welt-aus-meinen-augen.com) veröffentlicht wurde.

Zum Abschluss des Fotoprojekts gab es eine Fotoexkursion zu den Mpanga Falls, die sich in der Nähe des Flüchtlingslagers befinden. Bei diesem schönen und spannenden Ausflug konnten die Kinder ihre Kenntnisse über die Fotografie, Motive und Perspektiven in der Natur anwenden und sich und ihre Fähigkeiten ausprobieren.

Ein Gedanke zu „20 Kameras, 20 Jugendliche und 20 Geschichten“

  1. Gratulation an Frau Meret Wegler . Sie hat sich das redlich verdient. Wir würden mehr solcher Menschen auf der Welt brauchen wie Frau Meret Wegler .

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