Kann ich mal Theater – Luna und Cora über ihre Rollen im Theater „Schotte“

Wir haben für euch Luna und Cora, zwei Darstellerinnen der Szenencollage ,,Kann ich mal ICH“, ein paar Fragen über ihre Arbeit in der Schotte gestellt.

Cora (vorne, hellblaues Oberteil) und Luna (rechts daneben in grün) haben unserer Praktikantin Amanda Berte für ein Interview Rede und Antwort gestanden.

Wie bist du zur ,,Schotte“ und zum Theater spielen gekommen?

Luna: Als ich noch kleiner war, habe ich mit meinen Eltern oder Großeltern oft das Theater besucht, was mich ziemlich begeistert hat. Ich wollte das Ganze unbedingt selbst einmal ausprobieren und so bin ich in der Grundschule in eine Theater AG gegangen.

In der 5. Klasse hat mich dann mein Vater bei der Schotte angemeldet.

Die Atmosphäre in der Schotte und das Spielen in der Etüde war echt toll und die Leute, die einfach nur mega nett sind, haben mich so begeistert, dass ich seit 5 Jahren „Schottin“  bin.

Cora: Ich bin in die Schotte durch eine Freundin gekommen. Sie hat an dem vorhergehenden Jugendstück „Sturm und Zwang“ unter der Regie von Steffi und Willi mitgewirkt. So war ich im Februar 2015 bei der Premiere und mich hat es fasziniert. Steffi fragte mich, ob ich nicht auch mal in die Schotte kommen würde. Ab August 2015 bin ich dann zu den Etüden (Übungsgruppen) gegangen.

Viel mit Theater spielen hatte ich vorher nicht am Hut, bis auf die Theater-AG in der Grundschule. Ich bin mit meiner Familie ab und zu in Theatervorstellungen gegangen, aber ich habe nie wirklich darüber nachgedacht,  selbst zu spielen.

 

 

Inwieweit kannst du dich mit deiner Rolle in dem Stück identifizieren?

Luna: Klar kann ich mich zum großen Teil mit meiner Rolle identifizieren. Schließlich haben wir ja zusammen mit unseren Regisseuren Steffi und Willi das Stück und die Rollen zusammen erarbeitet und dadurch steckt von jedem von uns ein Teil in den verschiedenen Rollen.

Cora: Ich kann mich sehr gut mit meiner Rolle in  KANN ICH MAL ICH identifizieren. Manchmal erkennt man sich echt wieder. Bei meinem Monolog über die „nicht normalen Familien“ entdecke ich die Ironie immer wieder, da ich aus einer ganz „normalen“ Familie komme und wir uns manchmal über die „Familienkombinationen“ wundern.

 

Welche ist deine Lieblingsszene?

Luna: Das ist echt schwer zu beantworten, da jede Szene ihren eigen Reiz hat. Wir haben super witzige Szenen wie die Boxringszene. Aber auch ernstere Szenen wie die Mädchen-Dusche.

Insgesamt kann man sagen, dass Szenen, wo alle mitmachen, eigentlich am schönsten sind, da diese Szenen sowohl beim Proben als auch beim Spielen am meisten Spaß machen.

Cora: Das finde ich schwierig zu sagen. Ich liebe fast, wenn nicht sogar, alle Szenen. Einige Szenen machen besonders Spaß beim Spielen, wie zum Beispiel die Partyszene oder auch die Tanzstunde.

Einige andere Szenen, wie zum Beispiel der Handybeat, sind mir ans Herz gewachsen,  weil ich mitbekommen habe wie viel Arbeit dahinter steckt.

 

Ganz ehrlich, wie viel Wahrheit steckt in dem Stück ,,Kann ich mal ICH“? Bestehen die Freundschaften auch außerhalb des Theaterprojekts?

Luna: Ich glaube, dass jeder, der das Stück sieht, sich in mindestens ein oder zwei Szenen wiedererkennt, egal ob jung oder alt, da jeder mal durch die Pubertät muss. Vor den Proben kannte ich 4 Leute aus unserem Ensemble. Aber durch das Stück und dadurch, dass wir uns so oft gesehen haben, sind wir in dem einen Jahr echt stark zusammengewachsen und es sind viel neue und sehr gute Freundschaften entstanden.

Cora: Ich finde in unserem Stück steckt viel Wahrheit. Bei dem Feedback, dass wir bekommen haben, hat jeder gesagt, dass er sich mindestens in einer Szene wiedererkannt hat, wie z.B. die Eltern in der Elternabend-Szene oder in der Szene über das Zimmeraufräumen. Auch ich habe manchmal das Gefühl, dass ich mich oder eine Freundin spiele.

Unsere Freundschaften halten auch zum Teil außerhalb der Inszenierung. Einige kannten sich schon vor dem Stück und andere haben sich durch das Stück erst richtig angefreundet. Ich habe durch KANN ICH MAL ICH wirklich gute neue Freunde gefunden, die zum Teil mir vertrauter sind als einige Freunde aus meiner Klasse.  

 

Möchtest du auch weiterhin an Theaterprojekten mitwirken und hast du schon Pläne?

Luna: Es macht viel Freude mit anderen Leuten zusammen zu arbeiten, die ähnlich drauf sind wie man selbst.

„Kann ich mal ICH“ war mein erstes Theaterstück. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich auf jeden Fall weiter machen will.

Liebe Grüße und nochmal Danke, ohne euch hätten wir das nie geschafft.

Luna

Cora: Ich möchte auf alle Fälle weitermachen, jedoch erst nach einem halben Jahr, wenn ich aus Frankreich wiederkomme. Bis dahin mache ich erstmal eine SCHOTTTE- Pause, was mir jedoch sehr schwer fallen wird. Ich habe jetzt richtig Blut geleckt und freue mich jetzt schon auf eine neue Inszenierung, auch wenn ich nicht weiß welches Stück. Auf der Bühne zu stehen, macht mir einfach Spaß.

LG Cora

Ein Gedanke zu „Kann ich mal Theater – Luna und Cora über ihre Rollen im Theater „Schotte““

  1. Meine Nichte ist früher auch gern in das Theater gegangen. Mittlerweile arbeitet sie weit hinter dem Bühnenvorhang, sie ist in der Requisite angestellt. Sie wollte erst Schauspielerin werden, entschied sich dann aber aufgrund der vielseitigeren Handwerkstätigkeiten dagegen.

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