Schon mal was von der Eberle-Butschkau-Stiftung gehört?

geschrieben von Benjamin Deubner, BA-Student im 5. Semester

Mir war sie vor meinem Eintritt im Oktober 2015 auch nahezu unbekannt. Die Eberle-Butschkau-Stiftung fördert die Weiterbildung leistungsfähiger Führungsnachwuchs- und Fachkräfte. Hierzu zählen vor allem Studenten, die eine Ausbildung in der Sparkassen-Finanzgruppe absolviert haben. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht das Kolleg, ein Studenten-Förderprogramm. Ziel ist es, die Kollegiaten nach Abschluss ihres Studiums als Fach- und Führungskräfte für die Sparkassen-Finanzgruppe zu gewinnen.

Durch diverse Veranstaltungen, Seminare und Exkursionen hat jeder Kollegiat die Möglichkeit, seine individuellen Interessen sowie auch Verbesserungspotentiale zu vertiefen und auszuschöpfen. Die Veranstaltungen werden zum einen zentral durch Stiftungsleitung, in der Regel aber durch die Kollegiaten selbst organisiert. Von fachlichen Themen wie Digitalisierung und Bankenregulierung über Präsentationstechniken oder Führungstrainings wird ein breites Spektrum von unterschiedlichen Bereichen abgedeckt. Das war natürlich nur ein sehr kleiner Ausblick an Themengebieten, die durch das „Stiftungsleben“ abgedeckt werden.

Zudem bietet die EBuSti ein deutschlandweites oder sogar noch breiteres Netzwerk an engagierten und zielstrebigen Persönlichkeiten, die untereinander Erfahrungen austauschen. Das Kennenlernen von neuen Kollegiaten und das Treffen der schon Bekannten machen jede Veranstaltung aufs Neue zu einem einzigartigen Erlebnis. Besonders beliebt sind auch die Auslandsexkursionen, die mehrmals im Jahr stattfinden.

Der Fokus liegt hier darauf im Ausland tätige Unternehmen kennenzulernen und zu besichtigen sowie Einblicke in die Wirtschaft, Kultur und auch Politik des jeweiligen Landes zu erhalten. Ich persönlich hatte bereits die Möglichkeit an zwei dieser Exkursionen teilzunehmen. Im Mai letzten Jahres stand New York auf dem Plan und vom 08.03. bis 13.03.2017 ging die Reise nach Budapest.

Mit elf Studenten unterschiedlicher Sparkassen startete die Reise am 8. März 2017, morgens um 6.45 Uhr vom Flughafen in Düsseldorf. Nach dem Check-in im Hotel hieß es direkt: schick machen und zum ersten Termin in die Deutsche Botschaft. Uns war die Möglichkeit gegeben, verschiedene Fragen zur aktuellen Situation in Ungarn zu stellen. Von Wirtschaft zum Sozialsystem über den Arbeitsalltag oder auch zur allgemeinen und Flüchtlingspolitik blieb keine Frage ungeklärt. Am Abend folgte dann ein gemeinsames Abendessen, wo auf Empfehlung das traditionelle Gulasch verköstigt wurde.

Am zweiten Tag standen nun die Deutsch-Ungarische-IHK, die noch einmal auf aktuelle wirtschaftliche Themen zu sprechen kam, sowie die Andrássy Universität auf dem Programm. In der deutschsprachigen Universität erhielten wir Einblicke in das Studentenleben in Budapest sowie das Studienangebot und den historischen Hintergrund der prunkvollen Universität.

Der Freitag stand unter dem Motto „Unternehmen in Budapest“. Am Morgen besichtigten wir den RTL Klub. Zunächst erhielten wir einen spannenden Vortrag zum Thema Arbeit in der RTL Group und Einblicke in den TV-Markt. Eine Führung durch die Nachrichtenzentrale sowie Einsicht in die Dreharbeiten einer Kochsendung rundeten das Programm ab. Leicht unter Zeitdruck aufgrund der Erlebnisse in der RTL Group ging es zum nächsten Termin. Es folgte nun ein uns allen bekanntes Unternehmen, die  Deutsche Leasing. Nach einem kleinen Snack erfuhren wir einiges zur Arbeit und zum Leistungsspektrum am ungarischen Leasing- und Finanzierungsmarkt.

Natürlich durfte auch die Kultur des Landes nicht zu kurz kommen. Der Samstag und Sonntag gaben dazu Gelegenheit. Eine Stadtführung, Besichtigung verschiedener Denkmäler und der Besuch eines traditionellen Heilbades sowie einer Oper gaben uns tolle Einblicke in die schöne Stadt. Am Montag neigte sich die Reise schon dem Ende zu. Nach einem Besuch im Goethe-Institut, wo der Austausch zwischen der deutschen und ungarischen Sprache thematisiert wurde, musste schon gepackt werden. Nach einem gemütlichen Kaffee am Nachmittag traten wir die Rückreise zum Flughafen an.

Alles in allem war das zusätzlich zu allen anderen Seminaren und Veranstaltungen erneut ein einzigartiges Erlebnis für jeden mitgereisten Kollegiat. Ich freue mich schon auf die zukünftigen Veranstaltungen und hoffe, dabei weiterhin einen solch großen Input an Wissen und Erfahrungen genießen zu dürfen.

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