Die perfekte „Grünanlage“ für Ihre Wertvorstellungen

Nachhaltigkeit spielt für viele auch bei der Geldanlage eine Rolle.

Das Umweltbewusstsein bei uns Thüringern ist sehr ausgeprägt. Kein Wunder – bei der vielen Natur, die unser Freistaat zu bieten hat. Auch in den Städten legen immer mehr Menschen Wert auf Nachhaltigkeit. Die Zutaten fürs Essen kommen vom Wochenmarkt, auf den Straßen sieht man häufiger Elektrofahrzeuge und auf vielen Dächern erzeugen Solaranlagen warmes Wasser und Strom für die Haushalte. Viele verbinden damit eine Art Lebenseinstellung.

Aber das ist noch nicht alles. Häufig schont das Umweltbewusstsein auch den Geldbeutel. Neben den Photovoltaik-Anlagen helfen unter anderem auch Energiesparlampen oder moderne Heiztechnik dabei, die Energiekosten merklich zu verringern. Auch deshalb setzen wir in der Sparkasse seit Jahren auf zertifiziertes Energiemanagement, bei dem wir genau auf diese Dinge achten.

Nachhaltige Anlageprodukte immer gefragter

Seit einiger Zeit weitet sich der Trend zur Nachhaltigkeit zunehmend auf die Geldanlage aus. Wer im täglichen Leben auf die Umwelt achtet, möchte in der Regel auch sein Geld ökologisch nachhaltig anlegen. Für private Anleger sind besonders die Aktien- und Rentenfonds attraktiv.

Sie investieren entweder in Aktien oder platzieren ihr Kapital in Anleihen – die sogenannten „Renten“, entweder von Unternehmen oder unter anderem von Staaten. Nachhaltig anlegende Fonds setzen sich dabei selbst strenge Auflagen in Bezug auf ihre Strategie und ihr Anlageprofil. Die Fondsgesellschaften beurteilen nach klar definierten Kriterien, welche Unternehmen und Emittenten für ein Engagement infrage kommen.

Generell schließt die Deka Engagements in Unternehmen aus, die Anti-Personen-Minen oder Cluster-Munition herstellen. Die Deka geht bei ihren Nachhaltigkeitsfonds in mehreren Stufen vor:

  1. Im ersten Schritt werden Branchen oder Geschäftstätigkeiten ausgeschlossen, in denen die Deka für diese Fonds nicht investieren will.
  2. Im nächsten Schritt schließt die Deka Unternehmen aus, die nicht zu den besten ihrer Branche beziehungsweise ihres Sektors in Bezug auf E (Umwelt), S (Soziales) oder G (Governance – gute Unternehmensführung) gehörten – also zu den ‚Best-in-Class‘-Unternehmen.
  3. Aus dem dann verbleibenden Anlageuniversum wählen die Fondsmanager der Deka die erfolgsversprechenden Unternehmen aus.

Das gibt den Anlegern ein ruhiges Gewissen in Bezug auf den „ökologischen Wert“ ihres Investments – und kann sich übrigens auch risikomindernd auswirken. Unternehmen, die nachhaltig arbeiten, sind generell weniger anfällig für Image-Krisen, die sich mitunter erheblich auf Börsenkurse auswirken können.

Wer nachhaltig arbeitet, plant seinen Erfolg langfristig

Aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen sind nachhaltig arbeitende Unternehmen für Investoren ebenfalls interessant. Denn wer natürliche Ressourcen spart, schont meist auch das Budget, was in der Regel positive Auswirkungen auf künftige Gewinne hat.

Das Angebot an Fonds, die in Nachhaltigkeit investieren, hat sich in den vergangenen Jahren stark vergrößert. Auch das ist übrigens ein Indiz dafür, dass das Interesse der Anleger groß ist.

Wichtig zu wissen ist, dass Nachhaltigkeit mehr bedeutet als Strom und Papier zu sparen. Das spiegelt sich auch in den Fondsprofilen wider. Denn auch soziale Aspekte spielen eine große Rolle. Staatsanleihen von Ländern, in denen es die Todesstrafe gibt, schaffen es in der Regel nicht in einen Nachhaltigkeits-Fonds. Ähnliches gilt für Aktien von Unternehmen, die für die Ausbeutung von Mitarbeitern und Lieferanten bekannt sind. Den Anlegern sollte daher bewusst sein, dass dadurch mitunter große, profitable und sichere Unternehmen bzw. Anleihe-Emittenten in den Engagements nicht berücksichtigt werden.

Angesichts der großen Auswahl am Wertpapiermarkt ist es aber in jedem Fall ratsam, professionelle Anlageberatung in Anspruch zu nehmen. Mit dem entsprechenden Know-how Ihres Finanzexperten steht der perfekten „grünen Geldanlage“, die genau zu ihren Wertvorstellungen passt, nichts mehr im Wege.

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Benjamin Beck

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