Die mobile Sparkasse

Das Sparkassenmobil bei einem der ersten Einsätze 1995

Zur Versorgung des ländlichen Raumes nahmen die Sparkassen Apolda, Erfurt und Weimar fahrbare Geschäftsstellen in Betrieb. Der erste Sparkassen- Bus fuhr ab dem 15. Oktober 1990 Orte ohne Geschäftsstellen im Gebiet der Sparkasse Erfurt an.

Im Gebiet der Stadt- und Kreissparkasse Weimar kam ab 1991 ebenfalls eine fahrbare Filiale zum Einsatz. Neben Bargeldein- und Auszahlungen stellte sie auch ein Beratungsangebot zur Verfügung.

Im Laufe der Zeit wurden die fahrbaren Filialen immer weniger von Kunden frequentiert, um Beratungsgespräche zu führen. Daher ist im Gebiet der Sparkasse Mittelthüringen heute noch eine Fahrkasse unterwegs.

Der auffällige Bus im typischen Sparkassen-Rot bedient die Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger in kleineren Ortschaften nach täglichen Bankgeschäften. Neben einem Geldautomaten für die mobile Bargeldversorgung bietet der Bus auch die Möglichkeit, Überweisungsträger einzuwerfen.

Am Erfurter Messegelände 1990
Die fahrbare Geschäftsstelle 1995
Heute heißt die fahrbare Filiale „Fahrkasse“

Diese Leistungen werden insbesondere von älteren Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen, die keine Möglichkeit haben, das Online- Banking zu nutzen. Derzeit macht die Fahrkasse rund 100-mal pro Monat an etwa 60 Haltepunkten im Geschäftsgebiet der Sparkasse Mittelthüringen Halt.

Fotos: Archiv der Sparkasse Mittelthüringen