Der Weltspartag

Erster Weltspartag in Sömmerda 1925 mit Werbung vor dem Rathaus, in dem sich die Geschäftsräume der Sparkasse befanden.

Der Weltspartag findet alljährlich in der letzten Oktoberwoche statt. Die Idee für diesen Tag geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress (First International Thrift Congress) im Oktober 1924 zurück und ist der Förderung des Spargedankens gewidmet.

Das Sparen zu fördern, war der Gründungsgedanke der Sparkassen. Insbesondere ärmeren Bürgern sollte erstmals die Möglichkeit gegeben werden, auch kleine Beträge anzulegen und dafür Zinsen zu erhalten. Für Sparkassen ist daher der Weltspartag seit Anbeginn ein besonderes Anliegen.

Vor allem für Kinder war er eine wichtige Institution, da er den Spargedanken bereits in der Kindheit fördert. Der richtige Umgang mit Finanzen sollte allen Kindern und Jugendlichen vermittelt werden, um diese in die Lage zu versetzen, zeitlebens für später vorsorgen zu können. Diese praktischen Dinge des Alltages gehören für jeden jungen Menschen fest zum Erwachsenwerden dazu, finden aber oft wenig Einzug in den Unterrichtsplan. Aus diesem Grund unterstützt die Sparkasse die Jugendlichen aus der Region dabei, einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld und Finanzen zu lernen.

Augenmerk auf finanzielle Bildung

Wenngleich der ursprüngliche Spargedanke angesichts der andauernden Niedrigzinsphase nach und nach ein wenig in den Hintergrund rückt, ist die finanzielle Bildung von Kindern und Jugendlichen wichtiger denn je. Moderne Anlageformen wie Investment-Sparpläne gehören zu den besten Möglichkeiten, Geld für später zurückzulegen. Dies ist neben dem Verständnis für Zahlungsvorgänge und der haushaltlichen Buchführung ein Bestandteil der aktuellen finanziellen Bildung für Kinder und Jugendliche.

Veranstaltung zum Weltspartag in Erfurt 1990

Foto:
Erster Weltspartag in Sömmerda: Heimat- und Geschichtsverein Sömmerda e. V.
Weltspartag in Erfurt: Archiv der Sparkasse Mittelthüringen