Vermögensbarometer 2012

Anlässlich des Weltspartages hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband das diesjährige “Vermögensbarometer” veröffentlicht. In dieser Studie werden die Ergebnisse einer Umfrage ausgewertet, bei der 2.000 Bundesbürger ihre derzeitige finanzielle Situation beurteilt haben.

 

 

Demnach ist ein Großteil der Bürger ab 14 Jahren mit seiner finanziellen Situation zufriedener als in den Vorjahren. 57 Prozent aller Bundesbürger beurteilen ihre persönlichen Lebensumstände im Sommer 2012 als „sehr gut“ oder „gut“ und nur etwa ein Drittel der Bevölkerung beschreibt die aktuelle Lage mit „es geht“, lediglich neun Prozent aller Befragten fühlen sich finanziell „(eher) schlecht“ aufgestellt. Im Jahr 2005 hatten nur 40 Prozent ihre Situation als “sehr gut” oder “gut” beschrieben.

Auffällig ist das steigende Interesse an Wohnimmobilien. Allein 45 Prozent aller Befragten hält ein Eigenheim für die optimale Sparform. Auch Lebens- und Rentenversicherungen, die in den letzten Jahren etwas an Boden verloren hatten, gewinnen nun wieder an Popularität.

In Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit ist ebenfalls ein neuer Trend erkennbar. Die Möglichkeit, eine Geldanlage an ethischen oder ökologischen Kriterien auszurichten, ist 35 Prozent der Befragten bekannt. Außerdem glauben 54 Prozent der Bürger, sich gut oder sehr gut mit ihren Finanzen auszukennen. Dabei ist zu beobachten, dass dieses Bewusstsein in Haushalten mit höherem Einkommen ausgeprägter ist. Gut drei Viertel vertrauen hier in erster Linie auf die Beratung ihres Kreditinstitutes.

Am vertrauenswürdigsten gilt dabei die Sparkasse, der von 60 Prozent der Befragten ein hohes oder sehr hohes Vertrauen entgegengebracht wird. Besonders positiv wird dabei seitens der Bürger beureilt, dass die Sparkassen nicht nur auf eine Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, sondern einen Großteil der eingenommenen Gelder in die jeweilige Region zurückfließen lassen. Dieses Regionalitätsprinzip zeichnet die Sparkasse besonders aus und ist seit ihrer Gründung ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie.

Insgesamt zeichnet das Vermögensbarometer 2012 also ein durchaus positives Bild von der finanziellen Situation der Bundesbürger. Ein Großteil ist sich der Tatsache bewusst, dass die Altersvorsorge ein zentraler Bestandteil der monatlichen Haushaltsausgaben sein sollte, um auch im Alter finanziell gut dazustehen. Wichtig ist es, zu verstehen, dass durch konsequente Vorausplanung sogar mit verhältnismäßig geringem Aufwand beachtliche Summen für später zurückgelegt werden können.

Weitere Informationen dazu sowie den vollständigen Bericht gibt es auf der Homepage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

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Benjamin Beck

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